Abschluss-Eintrag
Mai 18, 2008 at 7:49 | In Nicht kategorisiert | 1 CommentNach mehreren Wochen „informatica08″ komme ich zu folgendem Fazit:
- grundsätzlich bin ich froh, dass es offensichtlich schon viele Organisationen, Einzelpersonen, Vereine, etc. gibt, die sich engagiert für sinnvolle Lösungen einsetzen und diese mit beharrlicher Arbeit teilweise auch umsetzen können
- die Thematik ist äusserst vielschichtig und dementsprechend komplex, wenn es daran geht, Massnahmen zu formulieren und umzusetzen
- die gesellschaftliche Komponente, die der Thematik anhaftet, deutet darauf hin, dass die Problematik des Informatikstandortes CH nur schrittweise angegangen werden kann. Eine „Revolution“ kann nicht erwartet werden
- Aus diesem Grund bin ich auch zu der Meinung gelangt, dass die informatica08 zwar ein interessanter Anlass ist, aber die Wirkung auf den Informatikstandort CH gering sein wird
- beherztes Engagement, sei es im privaten oder im beruflichen Umfeld, ist nach wie vor die Möglichkeit, die ich/wir haben, um diesen Prozess unterstützen zu können
Ich möchte mich hiermit auch noch bei Rolf bedanken, der mich mit seinen Kommentaren immer wieder zu neuen Gedankengänge beflügelt hat.
1 Kommentar »
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Hoi Rea
Dein Informatica08 Blog hat mich ebenfalls inspiriert. Mir ist klar geworden, dass sich die Schweizer Politik in den letzten Jahren mehr um das Bankgeheimnis gekümmert hat, statt die Ressourcen Wissen und Information zu fördern. Dies ist umso problematischer, dass wir in der Schweiz keine natürlichen Ressourcen haben.
Die Bankenkrise trägt ja nicht gerade zum internationalen Vertrauen in den Bankenplatz Schweiz bei, mal abgesehen von den vielen Vorwürfen bezüglich Steuerflucht und Schwarzgeld.
Mir persönlich gefallen hingegen Visionen besser, die aus Zürich das Silicon Valley Europas machen wollen. Bleibt nur zu hoffen, dass wir an die guten Zeiten von Niklaus Wirth wieder einmal anschliessen können. Dazu braucht es jedoch einigen Effort, von politischer Seite einerseits, aber auch von den Finanzinstituten, um ein Innovationsfreundliches Umfeld zu schaffen.
Kommentar von Rolf Marugg — Mai 18, 2008 #