Motivation

März 4, 2008 at 8:25 | In Nicht kategorisiert | 3 Comments

Als ich die zur Verfügung gestellte Themenliste überflog, sprang mir die informatica08 sofort ins Auge. Im Nachhinein ist es schwierig zu sagen was der Auslöser dafür war. Es könnte am italienischen Namen liegen oder vielleicht auch an der Vorstellung, ein technisches Thema könnte sich dahinter verbergen.

Doch was sich hinter der informatica08 tatsächlich verbirgt, wusste ich damals nicht.

Nach einer kurzen Recherche entschied ich mich dieses Thema zu bearbeiten:

Schlagzeilen wie die folgenden „Das Verschwinden der Informatik“, „Erosion der Informatikausbildung“, „Dringend nötig: Werbung für Informatik“ deuteten darauf hin, dass dem Informatikstandort Schweiz vielfältige Probleme bzw. Herausforderungen bevorstehen, die es kritisch zu beleuchten gilt.

Nebst den spannenden Auseinandersetzungen mit oben angedeuteten Problemstellungen, die mir durch diese Themenwahl bevorstanden, beschäftigten mich (als Mutter eines sechs-jährigen Knaben) natürlich auch die bildungspolitische Massnahmen, die durch die informatica08 angetrieben werden sollte.

Die verschiedenen Vorschläge zur Ausbildung im Bereich Informatik möchte ich in den nächsten Einträgen genauer betrachten und hinterfragen.

3 Kommentare »

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  1. Hallo Rea
    Bildungspolitische Massnahmen sind zur Förderung der Informatikkenntnisse der Jugend sicher wichtig. Dennoch ist die heutige Misere auch massgeblich auf das Verhalten der Wirtschaft in den letzten Jahren zurückzuführen. Viele Informatiker-Jobs wurden nach Indien und in andere Länder ausgelagert, schon bevor von einem Informatiker(innen)- Mangel überhaupt die Rede war. Wie steht es mit dem Einsatz der Wirtschaft für die Informatica08? Sind Firmen wie Microsoft oder IBM auch an den Aktivitäten beteiligt?
    LG
    Rolf

  2. Hallo Rolf, ich sehe das auch so wie du:
    Bildungspolitische Massnahmen sind sicherlich ein gutes Werkzeug, um die Informatikkenntnisse der Kinder/Jugendliche zu fördern.
    Abgesehen davon, dass meines Wissens noch keine Massnahmen auch tatsächlich in Angriff genommen wurden, darf man nicht vergessen, dass ein Fach mit dem Lehrer steht bzw. fällt (Gefahr des Informatikfaches als „Angstfach“).
    Im nächsten Artikel werde ich auf diese und weitere Problematiken im Bereich Bildung und Informatik ein wenig genauer eingehen.

    Was das Outsourcing angeht, da kann ich noch nicht darauf eingehen. Momentan weiss ich zu wenig, um mir eine Meinung zu bilden. Die Bundesrätin Leuthard widerspricht dir in ihrer Eröffnungsrede, was natürlich gar nichts heisst. Ich werde mich zu diesem Thema noch einlesen müssen und dir dann schreiben zu was für einem Schluss ich gekommen bin. Hast du eventuell Quellen zu deiner Aussage oder weisst du das durch deine aufmerksame Lektüre von Zeitungen, etc.? würd mich persönich auch sehr interessieren!

    Was deine Frage zu der Beteiligung der Wirtschaft an der informatica08 anbelangt, kann ich zur Zeit nur folgende Auskünfte geben: auf der Internetseite der informatica08 werden einige Sponsoren und Partner aus der Wirtschaft aufgelistet. Auch im Patronat sind Vertreter der Wirtschaft vorhanden. Was jedoch auffällig ist, ist dass nebst Google und der zu einem späteren Zeitpunkt eingestiegene Organisation IBM keine grosse Firma aus der IT-Industrie vertreten ist. In diesem Artikel von inside-IT.ch wird dieser Umstand thematisiert. Auch im Dossier der NZZ in dem Artikel „Das Verschwinden der Informatik“ wird auf diese Tatsache eingegangen. Es kann ein Zeichen dafür sein, dass die Schweiz als IT-Land in den Augen dieser Firmen kein bedeutendes Thema ist bzw. nicht als solches ausgelegt wird. Denn tatsächlich sind die Problematiken des Informatikstandortes Schweiz nicht nur hausgemacht, sondern treten global zu Tage, teilweise in abgeschwächter Form (wie z.B. in Amerika).

  3. Hoi Rea
    Das mit dem Outsourcing weiss ich durch persönliche Gespräche mit Mitarbeitern der Zürich Versicherung.
    Mehr über Outsourcing-Strategien
    Das Beispiel der Zurich Finacial Services ist auf Seite 110.


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